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Wallrafs Straßenneubenennung

Lisa Kröger

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Bereits kurz nach der Eroberung des Rheinlandes begannen die französischen Machthaber eine neue Verwaltungsstruktur aufzubauen. Ein großes Problem schien für sie die Unübersichtlichkeit und das Durcheinander des Kölner Straßennetzes zu sein. Zur besseren Orientierung in der Stadt wurde daher 1794 eine bereits vor dem Einmarsch der Franzosen beschlossene erste systematische Nummerierung der Häuser und Benennung der Straßen Kölns vorgenommen. [1] Berühmtestes Überbleibsel dieses Unternehmens ist wohl die Hausnummer 4711 in der Glockengasse, heute der Name einer bekannten Kölner Parfummarke. Kurz darauf erschien das erste Kölner Adressbuch, die Nummerierung und Sortierung der Straßen wurden in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben. 1798 teilte man die Stadt dann grundlegend neu ein, die alten acht Quartiere mussten fünf, ab 1804 vier, Sektionen weichen. [2] Da ab 1798 alle Verwaltungsunterlagen in französischer Sprache abgefasst sein sollten, war eine offizielle Übersetzung der deutschen Straßennamen nunmehr erforderlich, die bisher lediglich halbherzig durch ein schnell hinzugefügtes „rue“ vorgenommen worden war. [3]

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Zu einer amtlichen Umbenennung der Kölner Straßen kam es allerdings erst über ein Jahrzehnt später: 1811 erhielt der Maire der Stadt Köln, Johann Jakob von Wittgenstein, den offiziellen Auftrag zur amtlichen Festlegung der französischen Straßennamen durch den Unterpräfekten des Arrondissements in Köln, Joseph von Klespé. Ausdrücklich bestand dieser darauf, Ferdinand Franz Wallraf in das Vorgehen einzubinden. [4] Die Straßenumbenennung sollte möglichst effizient durchgeführt werden, wo möglich die deutschen Straßennamen einfach ins Französische übersetzt werden und lediglich für die unübersetzbaren oder anstößigen Straßennamen sollte Wallraf eine Neubenennung vornehmen. [5] Diesem missfielen die bisherigen Straßennamen allerdings sehr, beschrieb er sie doch als „pöbelhafte, seichte, unsichere, ihrer Herleitung nach oft so unbedeutende, größtentheils in den Zeiten der crassesten Ignoranz entstandene […] Benennungen, oft gar die lächerlichsten und geschmacklosesten Sobriquets [Spitznamen].[6] In die Neubenennung der Kölner Straßennamen investierte Wallraf sehr viel Mühe – er arbeitete drei bis vier Monate an dem Projekt. [7] Dabei kamen ihm zweifelsohne seine hervorragenden historischen und philologischen Kenntnisse zu Gute. Die Diskussionen und Vorgänge im Vorfeld der Veröffentlichung der neuen Straßennamen sind in den Beständen des Historischen Archivs der Stadt Köln sehr ausführlich dokumentiert, sodass die einzelnen Schritte recht genau nachvollzogen werden können. So legte Wallraf im Frühjahr 1812 einen ersten Vorschlag zur Kölner Straßenneubenennung vor. [8] Über diesen beriet alsdann eine Kommission, der unter anderem von Klespé, von Wittgenstein und der Kölner Verleger Theodor Franz Thiriart angehörten. Die Änderungen dieses Kollegiums übernahm Wallraf scheinbar nur recht ungern in seinen Katalog. [9] Dies geht sowohl aus einer 1812 vorgelegten Verteidigung seiner Arbeit gegen einen von Kritikern an den Unterpräfekten eingereichten Gegenvorschlag [10] als auch aus seinem kommentierten Verzeichnis der Straßennamen hervor. [11]

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Am 16. Dezember 1812 wurden die neuen Straßennamen per Dekret eingeführt, am 18. Januar 1813 trat die Verordnung offiziell in Kraft und die zweisprachigen Straßenschilder wurden angebracht. Am selben Tag erschien ein von Thiriart herausgegebenes Adressbuch, dessen Anhang ein „Tableau des noms des rues, places, quais, boulevards et remparts de la ville de Cologne, suivant l’arrêté de Monsieur le Maire en date du 16 Décembre 1812, approuvé par l’Autorité départementale le 18 Janvier 1813“ [12] sowie einen Stadtplan enthielt. [13]

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Insgesamt wurden im Rahmen der Neubenennung 126 Straßennamen geändert, die meisten davon durch Ferdinand Franz Wallraf. [14] Die betroffenen Straßen befanden sich vor allem im Stadtzentrum, [15] das mit seinen vielen schmalen Gassen und Straßen besonders unübersichtlich war. Die Verteilung zeigt aber auch, dass sich Wallraf hauptsächlich für die Verbesserung des häufig frequentierten und von Gästen besuchten Kerns der Stadt interessierte, die Randbezirke beachtete er indes kaum. [16] Bei seiner Neubenennung wählte er vor allem Namen in Anlehnung an die römische und fränkische Zeit, um so die historische Bedeutung Kölns zu betonen. [17] Die dadurch forcierte Zugehörigkeit der Stadt sowohl zum Imperium Romanum als auch zum Frankenreich sollte aber auf die historische Verbindung Kölns mit Frankeich hinweisen und die Stellung der Stadt innerhalb des französischen Kaiserreichs stärken.

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Im Folgenden sollen ausgewählte Beispiel der Straßenumbenennung betrachtet werden. Dazu wird neben Wallrafs „Tableau“ von 1813 [18] auch die von ihm selbst kommentierte Fassung der Straßenliste [19] genutzt, in der die entsprechenden Umbenennungen nachvollzogen werden können. Zusätzliche Erläuterungen und weiterführende Hinweise finden sich in einer kommentierenden Rekonstruktion Johannes Kramers. [20]

Ausgewählte Beispiele der Straßennamen Wallrafs lassen sich aufschlussreich untersuchen. So zeigt sich etwa, dass er den Kölner Straßen gern Namen bedeutender Persönlichkeiten gab, obwohl deren Bezüge zu Köln meist nur recht vage waren: So wurde etwa aus „An St. Stephan“ die „Trajansstraße“ oder aus „Neugasse zum Rheine“ die „Constantinsstraße“. Aber auch Personen, die für die römische Geschichte Kölns besondere Bedeutung hatten, bedachte Wallraf bei seiner Namensgebung. Aus der „Rosengasse“ etwa wurde die „Drususgasse“, „Am Malzbüchel“ wurde in „Agrippinaplatz“ umbenannt. An die fränkische Zeit sollten der neue „Frankenplatz“, ehemals „Auf St. Margarethenkloster“ und der „Clovis Platz“, ehemals „Elogius Platz“ erinnern, ein Name, der sich auch im heutigen Stadtplan als „Chlodwigplatz“ wiederfindet - allerdings an anderer Stelle. Die Benennung des ehemaligen Domhofes in „Kaiser Karls Platz“ sollte an die Aufenthalte des ersten fränkischen Kaisers in Köln erinnern, der an dieser Stelle eine Pfalz hatte. Personen aus dem späteren Mittelalter wurden, wie für Wallraf typisch, nur sporadisch bedacht, einzig die beiden Gelehrten Thomas von Aquin und Albertus Magnus nahm er in seine Benennung auf. Auch die Topographie Kölns in römischer und fränkischer Zeit wurde durch verschiedene Straßennamen verdeutlicht, „Hinter St. Marien“ etwa wurde zur „Capitolstraße“, „Unter Pöster“ zu „Am Frankenthurme“. Hierbei fällt allerdings auf, dass die französischen Straßennamen sogar noch deutlicher auf die historische Topographie verwiesen. So wurde die französische „rue du Mur Romaine“ im Deutschen lediglich mit „Burgmauer“, oder die „rue des deux forts“ mit „Kastelstraße“ übersetzt.

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Das zweite große Motiv der Namensgebung neben der historischen Bedeutung Kölns war die Verortung von Zünften und Handwerkervierteln in der Stadt. [21] Zahlreiche von Wallraf eingeführte Straßennamen deuten auf die dort ansässigen Gewerbetreibenden hin, so beispielsweise die „Strumpfwebergasse“, vormals „Hosengasse“, der „Weisgerber-Graben“, vormals „Perlengraben“, der „Rothgerber-Bach“, vormals „Auf der Bach“ oder das „Schneidergäßchen“, vormals „Perlengäßchen“. Neben der wichtigen Bedeutung, die das Handwerk für Köln besaß, sollte auch auf die Vielfalt desselben hingewiesen werden und auf die besondere Topographie der Stadt, in der mit der Zeit zahlreiche Handwerkerviertel entstanden waren. Die Bedeutung der Zünfte für die Handwerks- und Handelsmetropole Kölns zu unterstreichen, fügt sich gut in die übliche Vorgehensweise Wallrafs, der stets bemüht war, die Besonderheiten und Vorzüge seiner Vaterstadt in den Vordergrund zu stellen.

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Neben Namensgebungen, die durch die Geschichte oder Bedeutung der Stadt inspiriert wurden, finden sich im Katalog der Straßennamen auch sieben Fälle, in denen die Neubenennung politisch instrumentalisiert wurde oder aber napoleonische Bezüge deutlich werden. [22] Der Kaiser selbst wurde gleich mit mehreren Widmungen geehrt, so durch die „Kaiser-Pforte“, vormals „Markmannsgassenpforte“, den „Kaiser-Hafen“, die „Kaiserstraße“, vormals „Marktmannsgasse“ und den „Napoleonsplatz“, vormals „An den Augustinern“, durch den „Napoleons Name nirgendwo von so großen Manen umschwebt ist als in Cöln“[23] Der neue Kaiser wurde demonstrativ ins Stadtbild eingebunden und in eine Reihe mit den großen Persönlichkeiten der römischen und fränkischen Geschichte gestellt. Der Familie des Kaisers wurden indes die „Marie-Louisenstraße“, vormals „St. Gereonstraße“ und die „Roms Königstraße“, vormals „Unter Sachsenhausen“, gewidmet. Besondere Bedeutung kam der Benennung des Neumarkts als zentralem Platz der Stadt zu. Dieser wurde bereits 1794 in „Place de la Liberté“ umbenannt, 1799 dann in „Place d’armes“ („Exercirplatz“). [24] Im Zuge der großen Straßenumbenennung Wallrafs wurde er zum „Place des Victoires“ („Siegesplatz“). [25]

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Auffallend an den Straßennamen, die grundlegend geändert wurden, ist, dass sie sich meist auf Kirchen oder Klöster bezogen. Die Gotteshäuser wurden im Zuge der Säkularisation zahlreich aufgelöst oder umfunktioniert, wodurch die Bedeutung der alten Straßennamen hinfällig wurde. [26] Außerdem änderte Wallraf mit Vorliebe Straßennamen, die Präpositionen und Artikel enthielten. [27] Daneben nutzte er aber auch die Gelegenheit, eine Vielzahl an Benennungen abzuändern, die in seinen Augen peinlich, pöbelhaft oder abstoßend waren. [28] So wurde aus der „Kotzgasse“ die harmlose „Kostgasse“, die „Schmierstraße“ wurde zur „Comödienstraße“, die „Pißgasse“ zum „Börsengässchen“. Unangebrachte Benennungen wie die „Diepengasse“ oder „Mördersgasse“ änderte er in „Thieboldsgasse“ und „Mörsergasse“. Dabei versuchte Wallraf offenbar teilweise darauf zu achten, den Wortklang der neuen Namen an die alten Bezeichnungen anzugleichen. [29]

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Der Straßenumbenennung widmete sich Ferdinand Franz Wallraf mit größter Sorgfalt und Genauigkeit. Die Motive seiner Arbeit führt er in der bereits erwähnten Rechtfertigung seines Verzeichnisses an. [30] Demnach verstand er die Benennung der Straßen als „öffentliche Unterrichtsanstalt“, durch die Einheimischen und Fremden die Stadtgeschichte auf einfache Weise näher gebracht werden sollte. [31] Durch eine angemessene Benennung der Straßen und Plätze wollte er auf die entsprechende Geschichte der Orte hinweisen und an deren Bedeutungen erinnern, durch Anknüpfung an den alten Glanz Kölns der Stadt zu neuem Aufschwung verhelfen. Aber nicht nur die Bürger Kölns wollte Wallraf durch die neuen Straßennamen schulen, auch Reisende sollten durch sie eine Art Stadtführung erhalten und, nur indem sie einige Straßen passierten, von der Bedeutung Kölns in der Geschichte erfahren. [32] Auf die Wirkung der Stadt bei auswärtigen Besuchern legte Wallraf großen Wert, auch indem er konsequent die vormaligen vulgären Benennungen, die für die Stadt bisweilen äußerst peinlich waren, gegen harmlose Bezeichnungen ersetzte. Die von ihm benannte „Verbindung unseres Köln mit der höhern allgemeinen Weltgeschichte“ [33] schaffte Wallraf, indem er immer wieder die gemeinsame römische und fränkische Geschichte betonte und so die Einheit mit dem französischen Kaiserreich stärkte. [34] Neben all diesen Absichten trat der eigentliche Hauptpunkt des Projektes, die reine Übersetzung der Straßennamen ins Französische, in den Hintergrund. [35]

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Die Neubenennung der Kölner Straßen war eines der wenigen Projekte Wallrafs, für das er von vielen Seiten Kritik erhielt. Dabei handelte es sich sowohl um Einzelfallentscheidungen, wie bei der Beschwerde des Kölner Parfumhändlers Johann Maria Farina [36], der im Falle einer Abänderung des Namens „Jülichsplatz“ geschäftliche Einbußen fürchtete, [37] als auch um generelle Kritik an der Vorgehensweise Wallrafs. Wilhelm Smets etwa, der Wallraf gegenüber ansonsten auffallend wohlwollend gestimmt war, schreibt, dass „viele gar zu kühne Conjekturen und ethymologische Wagnisse“ [38] Wallrafs zu berechtigter Kritik geführt hätten. Scheinbar war die Kölner Bevölkerung mit der umfassenden Änderung ihrer Straßennamen alles andere als zufrieden und nahm diese nur äußerst ungern auf. Ebenso führten Wallrafs konsequente Missachtung des Mittelalters und bedeutender Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte [39] sowie die gezielte Annäherung an Frankreich zu Unmut, sodass sich eine Vielzahl der von Wallraf eingeführten Straßennamen nicht in der Bevölkerung durchsetzen konnte. Daher verwundert es nicht, dass bereits ein Jahr nach dem Abzug der Franzosen ein Antrag auf Wiedereinführung der alten Straßennamen beim Kölner Stadtrat einging. [40] Die preußische Regierung unterrichtete Wallraf kurz darauf von den geplanten Änderungen und ersuchte ihn erneut um Rat [41], bevor 1816 zahlreiche alte Straßennamen wieder eingeführt wurden. Nur wenige der Straßennamen Wallrafs sind heute noch in Benutzung, ein Großteil der dennoch bis in das 20. Jahrhundert erhalten gebliebenen Inschriftenblöcke mit französischem und deutschem Straßennamen [42] fiel den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg zum Opfer. An wenigen Stellen im heutigen Stadtbild haben sich die Umbenennungen Wallrafs – in der Form der doppelsprachigen Inschriftentafeln – erhalten, etwa im Falle der Rue de l’Arsenal (heute Zeughausstraße, die entsprechende Namenstafel befindet sich am Kölnischen Stadtmuseum), am Hahnentor (Porte des Coqs), Eigelsteintor (Porte de l’Aigle) und an der Krebsgasse (Rue de l’Ecrevisse; Tafel am Schauspielhaus). [43]

Anmerkungen

[1] Vgl. Klaus Müller: Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft. 1794–1815, Köln 2005, 118f.

[2] Vgl. Müller: Köln (wie Anm. 1), 120f.; Johannes Kramer: Straßennamen in Köln zur Franzosenzeit (1794–1814), Gerbrunn bei Würzburg 1984, 32.

[3] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 30f.

[4] „Je vous prie de le discuter avec Monsieur le Professeur Wallraf.“ Reiner Joseph Anton von Klespé an Johann Jakob von Wittgenstein, Köln, 9. August 1811. In: HAStK, Best. 1105 (Wallraf), A 103/1.

[5] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 33.

[6] Bemerkungen, Motive und Gründe für den vom Prof. Wallraf auf Einladung der Mairie der Stadt Köln eingelieferten Vorschlag zur Berichtigung und Übersetzung der Straßenbenennungen daselbst als Antwort auf ein vom Herrn Bezirkspräfekten von Klespe deshalben an die Mairie erlassenes Schreiben mit der Mittheilung eines anderen Vorschlages zu demselbigen Zwecke, Köln, 1812 (Entwurf). In: HAStK, Best. 1105 (Wallraf), A 103/112, Bl. 127-134, hier: 130.

[7] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 34.

[8] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 39.

[9] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 39-42.

[10] Vgl. Bemerkungen, Motive und Gründe (wie Anm. 6).

[11] Vgl. Entwürfe Ferdinand Franz Wallrafs, Köln, o.J. In: HAStK, Best. 1105 (Wallraf), A 103/67, Bl. 67-111. Siehe auch „Kommentiertes alphabetisches Register der deutschen Straßennamen“ in Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 69-93 sowie „Wallrafs kommentierte Strassennamenliste“, ebd., 105-124.

[12] Eine Reproduktion des Verzeichnisses findet sich abgedruckt auch bei Mario Kramp: Wiedervereinigung anno 1813: Die Stadt als Geschichtsbuch, in: Ders. / Rita Wagner (Hg.): 125 Jahre Kölnisches Stadtmuseum: 125 mal gekauft, geschenkt, gestiftet, Köln 2013, 44.

[13] Vgl. Theodor Franz Thiriart: Itinéraire de Cologne, Köln 1813.

[14] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 36f.

[15] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 37.

[16] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 37.

[17] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 37-39. Vgl. auch Kramp: Wiedervereinigung (wie Anm. 12), 45.

[18] Das von Wallraf entworfene „Tableau bzw. Namen-Verzeichniß“ findet sich vollständig bei Kramer wiedergegeben: Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 49-58. Eine Reproduktion des Originals ist, wie bereits erwähnt, abgedruckt bei Kramp: Wiedervereinigung (wie Anm. 12), 44.

[19] Diese ist ebenfalls im Band von Kramer zu finden: Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 105-124. Kramer schätzt, dass diese Liste von Wallraf kurz vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des „Tableaus“ geschrieben worden sein könnte (1813), vgl. ebd., 40f.

[20] Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 69-93.

[21] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 38.

[22] Vgl. Müller: Köln (wie Anm. 1), 122. Vgl. auch Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 38f.

[23] Ferdinand Franz Wallraf, hier zitiert nach Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 109.

[24] Vgl. Müller: Köln (wie Anm. 1), 122. Vgl. auch Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 90, der angibt, dass die Schreibweise „Place d’armes“ 1799 fälschlicherweise „Place Darmes“ gelautet habe.

[25] Mitunter finden sich in einigen Darstellungen abweichend weitere Bezeichnungen des Neumarktes in der Franzosenzeit, so etwa „Place de la République“ bzw. „Place de l’Empereur“ („Kaiserplatz“, nach der Kaiserkrönung Napoleons). Vgl. hierzu Helmut Signon / Klaus Schmidt: Alle Straßen führen durch Köln, 3. überarb. Ausgabe, Köln 2006, 268. Die Darstellung dieses Beitrags folgt hingegen der Rekonstruktion bei Johannes Kramer.

[26] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 37.

[27] Vgl. Müller: Köln (wie Anm. 1), 122.

[28] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 37 u. Müller: Köln (wie Anm. 1), 121, wo herausgestellt wird, dass Wallraf die vorgefundenen Namen „manchmal allerdings falsch deutete“.

[29] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 37.

[30] Wallrafs Rechtfertigungsschrift findet sich abgedruckt bei Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 125-133.

[31] Ferdinand Franz Wallraf, hier zitiert nach Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 125.

[32] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 38.

[33] Ferdinand Franz Wallraf, hier zitiert nach Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 125.

[34] Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 125f., vgl. auch 34.

[35] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 34.

[36] Die Beschwerde im Volltext befindet sich abgedruckt bei Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 136.

[37] Vgl. Joachim Deeters: Ferdinand Franz Wallraf. Ausstellung des Historischen Archivs der Stadt Köln vom 5. Dezember 1974 bis 31. Januar 1975, Köln 1974, 71f.

[38] Wilhelm Smets: Ferdinand Franz Wallraf. Ein biographisch-panegyrischer Versuch, Köln 1825, 54. (Digitalisat Smets: Wallraf)

[39] Vgl. Smets: Wallraf (wie Anm. 38), 54.

[40] Vgl. Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 44.

[41] Vgl. Königliche Regierung, 1ste Abtheilung an Ferdinand Franz Wallraf, Köln, 4. November 1816. In: HAStK, Best. 1105 (Wallraf), A 103/138. Das entsprechende Schreiben findet sich im Volltext auch bei Kramer: Straßennamen (wie Anm. 2), 137f.

[42] Vgl. für eine Übersicht der bis 1915 gefundenen Steine: Josef Bayer: Französisch-Deutsche Straßenschilder, in: Alt-Köln-Kalender 2 (1914), 67–69, Nachtrag: Alt-Köln-Kalender 3 (1915), 93.

[43] Vgl. Kramp: Wiedervereinigung (wie Anm. 12), 45.

Empfohlene Zitierweise
Lisa Kröger, Wallrafs Straßenneubenennung, aus: Gudrun Gersmann, Stefan Grohé (Hg.), Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) — Eine Spurensuche in Köln (DOI: http://dx.doi.org/10.18716/map/00001), in: mapublishing-lab, 2016,
URL: http://wallraf.mapublishing-lab.uni-koeln.de/wallraf-in-koeln/wirken-und-nachwirkung/wallrafs-strassenneubenennung/ (Datum des letzten Besuchs).

Veröffentlicht: 06.10.2016
Zuletzt geändert: 06.10.2016