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Antimonit

Antimonit

In einem Brief im Juni 1783 schreibt der Naturwissenschaftler und Freund Wallrafs, Caspar Metternich, aus Prag, dass er ihm "105 Stück" Steine nach Frankfurt geschickt habe. Darunter seien "2 seltenste Stücke" Nadelantimonium und antimonium plumosum (Jamesonit).

Alternative Namen: Nadel-Antimonium, Stibnite (engl.), Grauspiesglanz (Bergmannssprache)

Objektart: Mineral

Größe: ca. 5 x 4 x 6 cm

Herkunft: Siebenbürgen, Rumänien

Provenienz: Unklar, heute: Geomuseum Uni Köln  

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Quelle: Brief von Caspar Metternich aus Prag an Wallraf vom 14. Juni 1783, HAStK, Best 1105, A13, fol. 15-16, hier: fol. 15.

Literatur: Deeters, Nachlass, S. 146.

Links:
Geomuseum Uni Köln
Sammlungsobjekte vor 1800

Topas

Topas in Muttergestein

Metternich schreibt Wallraf im Sommer 1785, dass er "146 Stück meistens lauter schönen Stück Mineralien" nach Nürnberg verschickt habe. Darunter seien "1 paar geschliffene Schneckentopase". Wallraf hat also schon früh Mineralien dieser Art gesammelt. Das abgebildete Objekt ist ein Topas vom Schneckenstein im Vogtland (Fundort).

Objektart: Mineral

Größe: ca. 2 x 2 x 3 cm

Provenienz: Unklar, heute: GeoMuseum Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Quelle: Brief von Caspar Metternich an Wallraf vom 16./17. August 1785, HAStK Best 1105, A13, fol 38-40, hier: fol 38r.

Literatur: Deeters, Nachlass, S. 146.

Links:
Quellenbezug: Brief von Metternich
Sammlungsobjekte vor 1800
 

Schuppenbaum-Rinde

Schuppenbaum-Rinde

Schon 1780 hat Wallraf den pflanzlichen Ursprung von Steinkohle festgestellt. Dies konnte er unter anderem an der Rinde von Schuppenbäumen sehen, die für die Bildung von Steinkohle eine große Rolle spielten. Erstmals wissenschaftlich publiziert wurde dies allerdings 1820 von Kaspar Maria Graf von Sternberg zu dem Fossil Lepidodedron.

Alternative Namen: Lepidodendron akulateum STERNBERG 1820, Karbon

Objektart: Fossil

Größe: 29 x 21 x 3 cm

Herkunft: Ruhrgebiet

Provenienz: Unklar, heute: GeoMuseum Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Quelle: Verz. Slg. Wallraf 1824/25, Bl. 24.

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Rindenstück (anderes Objekt), Lust und Verlust, S. 671, Kat.-Nr. 398.

Links:
Forschen und Öffentlichkeit
Geomuseum Uni Köln

Tritonshorn

Tritonshorn

Dieses Horn wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Karton auf dem Dachboden eines Kölner Kaufhauses gefunden. Der Wallraf-Kenner und USB-Mitarbeiter Gunter Quarg fand heraus, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus Wallrafs Sammlung stammt.

Alternative Namen: Charonia tritonis L

Objektart: Molluskengehäuse

Größe: 39 x 18 x 20 cm

Herkunft: Atlantik

Provenienz: Sammlung Wallraf, Naturkundemuseum Köln, Nr. G1583, heute: Zoologische Sammlung Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Tritonshorn, Lust und Verlust, S. 670, Kat.-Nr. 399.

Links:
Sammeln und Lehren
Sammeln im Zeitalter der Aufklärung

Lavaträne

"Lavaträne", Eifel

In dem nach Wallrafs Tod angelegten Inventar wurde aufgrund der hohen Anzahl von Lavasteinen die Rubrik "Lava besonders unserer Rheingegenden" eingeführt. Ähnlich wie der ältere Kölner Sammler Baron von Hüpsch vertrat Wallraf die These, dass die Eifel aus Vulkangestein entstanden ist. Vermutlich dienten diese Steine als mineralisierte Belege seiner Überzeugung.

Alternative Namen: Lavaträne mit gebrannter und gefaltener Grauwacke

Objektart: Gestein (Quartär)

Größe: Höhe 13 cm, Durchmesser 12 cm

Herkunft: Kruft, Eifel

Provenienz: Sammlung Wallraf, Museum für Naturkunde Köln, S16, heute: GeoMuseum Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Quelle: Verz. Slg. Wallraf 1824/25, Bl. 24.

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag "Lavaträne", Lust und Verlust, S. 670, Kat.-Nr. 396.

Links:
Forschen und Öffentlichkeit
Sammeln im Zeitalter der Aufklärung

Mammut-Backenzahn

Mammut Backenzahn

Da dieser abgebildete Backenzahn eines Mammuts vermutlich nicht aus dem alten Naturkundemuseum ist, kann nicht davon ausgegangen werden, dass dieses Objekt aus Wallrafs Sammlung stammt.

Wallraf hatte jedoch einen Mammutzahn in seiner Sammlung. Er ist im Inventar der Fossilien auf Seite 25 ein "Mammuth Zahn" aufgeführt.

Objektart: Fossil

Größe: ca. 20 x 10 x 7 cm

Provenienz: Unklar, heute: GeoMuseum Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Quelle: Inventar der Fossilien, G. F. Heiss, HAStK, Best. 1105, A185, fol. 25.

Links:
Quelle mit Hinweis zum Objekt
Geomuseum Uni Köln

Kegelschnecke

Kegelschnecke

Die abgebildete Kegelschnecke trug im Naturkundemuseum die Nr. 669 und könnte daher eventuell aus Wallrafs Sammlung stammen.

Alternative Namen: Conus figulinus L.

Objektart: Molluskengehäuse

Größe: Länge 5 cm, Durchmesser 3 cm

Herkunft: Ostindien

Provenienz: Sammlung Wallraf (evtl.), Naturkundemuseum Köln, heute: Zoologische Sammlung Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Kegelschnecke, Lust und Verlust, S. 671, Kat.-Nr. 404.

Links:
Sammlungsobjekte vor 1800
Sammeln im Zeitalter der Aufklärung

Theorien des Feuers,Lampadius (Buch)

Theorien des Feuers, Lampadius (Buch)

Dieses Buch zeigt, dass Wallraf sich auch nach seiner Dissertation zur Theorie des Feuers und der Verbrennung (Oxidation) mit aktueller Literatur versorgte und sich mit dem Thema weiterhin beschäftigte.

Titel: Kurze Darstellung der vorzüglichsten Theorien des Feuers dessen Wirkungen und verschiedenen Verbindungen

Objektart: Buch

Autor: Wilhelm August Lampadius

Umfang: XII, 179 S.

Datierung: 1793

Ort / Verlag: Göttingen / Dieterich

Provenienz: Sammlung Wallraf, heute: Uni- und Stadtbibliothek Köln (Bibliothek Ferdinand Franz Wallraf), Signatur N5 161

Digitalisat: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, 2018

Rechte Abbildung: USB Köln, gemeinfrei

Literatur: Quarg, Ferdinand Franz Wallraf, S. 9.

Link:

Zum Objekt bei der USB Köln
Die Wallraf'sche Büchersammlung
Forschen und Öffentlichkeit

Erdglobus

Erdglobus

Amerika wird auf diesem Globus nach frühneuzeitlichem geographischen Wissen Ostasien ("Westindien") zugerechnet. Die Inschrift lautet: "CASPO VO / PELLEUS. MEDEBACH[ensis] / GAEOGRAPHICAM SPHAE / RAM HANG FACIEBAT / COLONIAE 1542". Er wurde von dem Astronomen, Kartographen und Lehrer am Gymanasium Montanum Caspar Vopelius angefertigt. Insgesamt erstellte dieser im Jahre 1532, 1536 und 1542 drei Globen. Alle drei waren schon 1786 im Besitz von Ferdinand Franz Wallraf und sind heute im Kölnischen Stadtmuseum untergebracht. Sie sind nur deswegen erhalten geblieben, da sie nach seinem Tod nicht der zu großen Teilen zerstörten naturwissenschaftlichen Sammlung Wallrafs zugeordnet waren.

Objektart: Geografie-Objekt

Beschreibung: Pappkugel mit Gipskreidegrund, darauf kolorierte Holzschnitte in 12 Kugelsegmenten, im 18. Jhd. auf gedrechselten Holzständer gesetzt

Künstler: Caspar Vopelius (Medebach 1511 - Köln 1561)

Größe: Durchmesser 29 cm

Datierung: 1542

Herkunft: Köln

Provenienz: Sammlung Wallraf, Kölner Stadtarchiv, Historisches Museum der Stadt Köln, heute: Kölnisches Stadtmuseum, Inv. Nr. 1983/449

Fotografie: Wolfgang F. Meier, Rheinisches Bildarchiv Köln, 2010

Rechte Abbildung: RBA Köln, rba_d022264_01

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Erdglobus, Lust und Verlust, S. 671f, Kat.-Nr. 406.

Link:
Zum Objekt beim RBA Köln
Sammeln und Lehren

Medaille "Hermann von Wied"

Medaille mit Erzbischof Hermann von Wied (1477-1552), Kurfürst von Köln (1515-1547)

Wallraf hat schon früh Münzen und Medaillen gesammelt und wurde häufiger als Experte zu Rate gezogen. Im Inventar von 1824/25 werden 306 Medaillen angegeben, von denen ein Großteil aus kirchlichen Institutionen stammte. Die zeitliche Erwerbung und der tatsächliche Besitz der erhaltenen Einzelobjekte ist jedoch schwer nachzuvollziehen. Daher ist diese Bronzegußmedaille nicht mit Sicherheit seiner Sammlung zuzuordnen.

Objektart: Medaille

Künstler: F. Hagenauer

Datierung: 1537

Provenienz: Unklar, heute: Kölnisches Stadtmuseum, 61 E (KÖLN)

Fotografie: Wolfgang F. Meier, Rheinisches Bildarchiv Köln

Rechte Abbildung: RBA Köln, RBA d033784_01

Quelle: Verz. Slg. Wallraf 1824/25.

Literatur: Quarg, Münzsammler, S. 13.

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Sammeln und Lehren

Olivenschnecken

Olivenschnecken

Die abgebildeten Olivenschnecken sind aus dem alten Bestand des Naturkundemuseums und tragen die Nr. 737. Daher ist es sehr gut möglich, dass sie aus Wallrafs Sammlung stammen könnten.

Alternative Namen: Oliva erythrostoma LAM

Objektart: Molluskengehäuse

Größe: Längen 7,3 cm und 8,4 cm

Herkunft: Ostindien

Provenienz: Sammlung Wallraf (evtl.), Naturkundemuseum Köln, heute: Zoologische Sammlung Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Olivenschnecke, Lust und Verlust, S. 671, Kat.-Nr. 405.

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Sammeln im Zeitalter der Aufklärung

Koralle

Orgelkoralle

Die hier abgebildete Orgelkoralle ist vor 1970 in den Bestand der Zoologischen Sammlung der Universität zu Köln gekommen. Alle Korallen aus Wallrafs Sammlung sind verloren gegangen.

Alternative Namen: Turbipora spec.

Größe: 2 x 2 x 3 cm

Datierung: vor 1970

Herkunft: Tropische Meere

Provenienz: Unklar, heute: Zoologische Sammlung Uni Köln, WL 280

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Orgelkoralle, Lust und Verlust, S. 671, Kat.-Nr. 400.

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Unterweisung der Messung, Dürer (Buch)

Unterweisung der Messung, Dürer (Buch)

Dieses Werk gehörte schon früh zur Bibliothek Wallrafs und zeigt die Vielfältigkeit seiner Interessen. Der Inhalt des Buches befasst sich sowohl mit Mathematik und Geometrie als auch mit Kunst und Ästhetik. Die Anleitung zur korrekten Anlage von Buchstaben wird Wallraf zur Erstellung von Inschriften und Textgestaltung selbst angewandt haben. Im Buch ist vermerkt, dass der Vorbesitzer der 1766 verstorbene Domkapitular Peter Joseph von Buschmann war. Wallraf erwarb es für 15 Gulden.

Titel: Unterweisung der Messung mit dem Zirkel und Richtscheit in Linien, Ebenen und ganzen Corporen

Alternativer Titel: Underweysung der messung, mit dem zirckel unnd richtscheyt, in Linien, ebnen unnd gantzen corporen

Objektart: Buch

Autor: Albrecht Dürer

Umfang: 88 S.

Datierung: 1603

Ort / Verlag: Arnhem / Janssen

Provenienz: Sammlung Wallraf, heute: Uni- und Stadtbibliothek Köln (Bibliothek Ferdinand Franz Wallraf), Signatur WCI104

Digitalisat: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, 2018

Rechte Abbildung: USB Köln, gemeinfrei

Literatur: Hoffrath, Wallrafs Bücher, Ausstellungskatalog "Wallrafs Erbe", 2018, S. 84-99.

Links:

Augit in Basalt

Augit in Basalt

Wallraf hatte 725 "Basalte mit eingemengten fremdartigen z. T. seltenen Stoffen" in seiner Sammlung, die 1790 von einem anonymen Besucher der Universität Köln begeistert beschrieben wurden. Die Systematik und die Quantität zeigen, dass er sich intensiv mit dem Thema befasst hat und damit eventuell seine These belegen wollte, dass Basalte vulkanischen Ursprungs sind. Eine wissenschaftliche Publizierung dieser Auffassung ist nicht überliefert.

Objektart: Mineral / Gestein (Tertiär)

Größe: 14 x 8 x 5 cm

Herkunft: Dächelsberg bei Niederbachem, Bonn

Provenienz: Unklar, heute: GeoMuseum Uni Köln

Fotografie: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Augit, Lust und Verlust, S. 670, Kat.-Nr. 395 und Ausstellungskatalog, USB Köln, Köln 1982, S. 25ff.

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Forschen und Öffentlichkeit

Vogelnest

Vogelnest

Das Vogelnest wird im Verzeichnis der Fossilien, welches Pfingsten 1825 fertiggestellt wurde, unter "Incrustaten" aus dem Pflanzenreich geführt. Da es außerdem die Signatur aus dem alten Naturkundemuseums trägt, ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieses Exemplar aus der Sammlung Wallrafs ist.

Alternative Namen: Mit Kalksinter inkrustiertes Vogelnest

Objektart: Inkrustation

Größe: Höhe 10 cm, Durchmesser 13 cm

Datierung: 18. Jhd.

Provenienz: Sammlung Wallraf, Naturkundemuseum Köln, Nr. 129e, heute: GeoMuseum Uni Köln

Fotografie Abbildung: Monika Nonnenmacher, 2019

Rechte Abbildung: Lehrstuhl Frühe Neuzeit / Uni Köln

Quelle: Verz. Slg Wallraf 1824/25, Bl. 26 und Inventar der Fossilien, G. F. Heiss, HAStK Best 1105, A185, fol. 26.

Literatur: Siehe auch Quarg, Katalogeintrag Vogelnest, Lust und Verlust, S. 670, Kat.-Nr. 397.

Weitere Links:

Versuch einer Mineralogie, Cronstedt (Buch)

Versuch einer Mineralogie, Cronstedt (Buch)

Im Vorlesungsverzeichnis wird angekündigt, dass Wallraf aus diesem Buch vorgelesen hat. An Eselsohren, handschriftlichen Ergänzungen und Unterstreichungen ist deutlich zu erkennen, dass er tatsächlich dieses in der heutigen Universitäts- und Stadtbibliothek Köln erhaltene Buch in seiner Lehre verwendet hat.

Titel: Versuch einer Mineralogie

Alternativer Titel: Försök til mineralogie eller mineral-rikets upställning

Objektart: Buch

Autor: Axel Cronstedt

Umfang: 296 S.

Datierung: 1770

Ort / Verlag: Copenhagen & Leipzig / Proft & Rothens

Provenienz: Sammlung Wallraf, heute: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (Bibliothek Ferdinand Franz Wallraf), Signatur N7/17

Digitalisat: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, 2018

Rechte Abbildung: USB Köln, gemeinfrei

Link:

Münze "Trajan"

Sesterz des Trajan (98-117), Donaubrücke

Wallraf bevorzugte antike römische Münzen. Sie dienten ihm unter anderem zur Erklärung von historischen Zusammenhängen und dem Verständnis der klassischen Autoren der Antike. Trajan erfuhr in Köln von seinem Adoptivsohn Hadrian am 28. Januar 98, dass er Kaiser geworden war. Diese Münze ist laut Gunter Quarg höchstwahrscheinlich aus Wallrafs Bestand.

Objektart: Münze

Größe: Durchmesser ca. 3,5 cm

Datierung: 103/111 n. Chr.

Herkunft: Köln

Provenienz: Sammlung Wallraf, heute: Römisch-Germanisches Museum Köln, Inv.-Nr. 396a

Fotografie Abbildung: Rheinisches Bildarchiv Köln

Rechte Abbildung: RBA Köln, rba_mfL005004_63

Quelle: Verz. Slg. Wallraf 1824/25.

Literatur: Quarg, Münzsammler, S. 4.

Link:
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Sammeln und Lehren

 

Kupferstich von Weirotter

Kupferstich "Quelle bei Meuran"

Der Künstler Weirotter experimentierte schon früh mit verschiedenen Techniken der Radierung und sein frühromantischer Stil war in Wallrafs Zeit sehr beliebt. Aus dem Nachlass des Malers Johann Anton de Peters, der 1795 verstorben war, hat Wallraf das gesamte Werk Weirotters inklusive Probedrucken und Übungen übernommen. Druckgraphiken und Kupferstiche gehörten schon früh zu Wallrafs Sammlungsobjekten. Sie sollten zur Ausbildung des ästhetischen Geschmacks beitragen.

Objektart: Kupferstich

Künstler: Franz Edmund Weirotter (Weyrotter), Landschaftsmaler, Zeichner, Radierer und Johann Georg Wille, Kupferstecher

Datierung: 1759/1763

Herkunft: Paris

Provenienz: Sammlung Wallraf, heute: WRM & Fondation Corboud, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. 9216, RBA 145 332

Fotografie: Rheinisches Bildarchiv Köln

Rechte Abbildung: RBA Köln, rba_mf145332

Literatur: Siehe auch Westfehling, Katalogeintrag Klebeband, Lust und Verlust, S. 652, Kat.-Nr. 347.

Link:

Magdeburgica, Dürer (Buch)

Magdeburgica, Guericke (Buch)

Eines der frühen Bücher aus Wallrafs Sammlung, welches seine vielfältigen Interessen bestätigt und aufzeigt, dass seine Bibliothek aus den verschiedensten Wissensgebieten bestand.

Titel: Experimenta nova (ut vocantur) Magdeburgica de vacuo spatio

Objektart: Buch

Autor: Otto von Guericke

Umfang: 244 S.

Datierung: 1672

Ort / Verlag: Amstelodami / Janssonius à Waesberge

Provenienz: Sammlung Wallraf, heute: Uni- und Stadtbibliothek Köln (Bibliothek Ferdinand Franz Wallraf), Signatur N 5 46

Digitalisat: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, 2018

Rechte Abbildung: USB Köln, gemeinfrei

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Bildangaben: Fotografie Mineralien/ Fossilien: Monika Nonnenmacher, Digitalisate Bücher: Universitäts-und Stadtbibliothek Köln, weitere Abbildungen: Rheinisches Bildarchiv Köln.